Kinesiologisches Taping

Kinesiologisches Taping

Das Schmerzmittel der Zukunft???

Das Kinesiotape ermöglicht einen vielfältigen Einsatz, nicht nur bei Muskelverspannungen und Gelenkbeschwerden. Es wird vorwiegend in der Schmerztherapie eingesetzt und ergänzt dabei viele Behandlungstechniken wie z.B. die Krankengymnastik, die manuelle Therapie oder die Massage.

Nach einem Gewebetrauma reagiert das Gewebe im Allgemeinen mit einer Entzündungsreaktion. Es entsteht eine lokale Schwellung, die auf das umliegende Gewebe eine Druckerhöhung erwirkt.
Das angewandte Tape entspricht in der Elastizität und dem Gewicht der menschlichen Haut und sorgt für eine Art „Liftende Wirkung“ auf der Oberhaut und hat enormen Einfluss auf die darunter liegenden Rezeptoren, Blutund Lymphgefäße.

Durch verschiedene Varianten der Anlage und der angewendeten Technik können diverse Effekte erreicht werden. Das Prinzip ist so simpel wie effektiv: durch das Kinesiotape wird die Haut an der betroffenen Stelle wellenförmig angehoben.
Aufgrund der darauf folgenden Druckentlastung, wird die Lymph- und Blutzirkulation im Gewebe stimuliert und der Schmerz lässt nach. Das Kinesiotape unterscheidet sich allerdings grundsätzlich von den bisher bekannten Methoden des Bandagierens und Verbindens. Es ist im Gegensatz zum herkömmlichen Tape elastisch, und schränkt den Patienten so in seiner Bewegung nicht ein. Das Kinesiotape ist auf Baumwollbasis mit einer Acrylbeschichtung gefertigt und beinhaltet keine Arzneistoffe. Seine Wirkung beruht einzig auf der Anlegetechnik und ist somit sehr schonend.
Es wird bei alltäglichen Beschwerden unterschiedlichster Art als Schmerztherapie erfolgreich eingesetzt. Es gibt eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten mit schnell einsetzenden, für die Betroffenen oft herausragenden Therapieerfolgen.

Aus dem Profisport ist diese Art des tapens nicht mehr wegzudenken. Das Kinesiotaping wird regelmäßig bei
Sportverletzungen eingesetzt, um sofort schnelle Hilfe bieten zu können.