Elektrotherapie

Elektrotherapie

Interferenzstrom

Der Interferenzstrom gehört zu den Elektrotherapien. Bei der Behandlung mit Interferenzstrom nach Nemec werden zwei amplitudenmodulierte, mittelfrequente Ströme gleichzeitig appliziert, wodurch es im Körperinneren zu einer Interferenz und lokalen Reizung kommt. Aufgrund der im Körperinneren entstehenden Interferenz werden störende Sensationen an der Haut bzw. am Ort des Elektrodensitzes weitgehend vermieden. Als Indikationen für die Behandlung mit Interferenzstrom nach Nemec gelten schmerzhafte Muskelverspannungen, Periarthropathien und Arthrosen.
Patienten mit Herzschrittmacher dürfen nicht mit Interferenzstrom behandelt werden. Elektroden dürfen nicht auf Ulzerationen, offenen Wunden oder entzündlichen Hautveränderungen angebracht werden.

Diadynamische Ströme / Diadynamische Ströme (DD):

Hierbei handelt es sich um Ströme von niedriger Frequenz. Ihre Wirkung besteht in Schmerzlinderung und verbesserter Durchblutung. Muskelverspannungen werden verringert.
Weiterhin werden sie der Behandlung von Myalgien und Neuralgien, Entartungsleiden, Zuständen nach Traumen des Bewegungsapparates sowie Krankheiten der peripheren Blutgefässe und Paresen eingesetzt.

Indikation:
Diadynamische Ströme sind Ströme in fünf unterschiedlichen Halbwellenimpulsen. Der wesentliche Effekt dieser Ströme ist eine rasche Schmerzlinderung, eine Beschleunigung der Oedemresorption (Flüssigkeitsansammlungen werden schneller vom Körper aufgenommen) eine entspannende Wirkung bei verkrampfter Muskulatur. Ebenso wird eine Dämpfung sympathisch bedingter Schmerzzustände erreicht.

Iontophprese
Die Iontophorese (auch Iontopherese) ist ein medizinisches Verfahren zur Einbringung von Arzneistoffen durch die Haut unter Anwendung eines schwachen elektrischen Gleichstromes.